Mittwoch, 28. November 2007

24.11.2007 Asien, Malaysia, Kuala Lumpur!!!!






7 Uhr Ortszeit Ankunft in Kl. Der Flughafen ist eine Stunde von Kl entfernt... Wie immer bitte ich den Taxifahrer mir ein paar Basics aufzuschreiben:
Hallo, wie geht's? - Apa khabar
Danke - Terima Kashi
Tschuess - Jumpa Lagi
Wieviel - Berapa
und drei typisch malaysianische Gerichte:
Nasi Lemak
Satey und
Roti Canai
Mein Hostel ist mitten im Goldenen Dreieck von Kl. In der Haupteinkaufsstrasse. Aehnlich gute Lage wie das Hostel in Cape Town. Perfekt!
An der Rezeption versuche ich direkt meine neuen Sprachkentnisse einzusetzen.
Ich: "Apa kahbar!"
Rezeptionist: "??? Hello, do you want to check in?"
Ich: "Yes, i have a reservation. Terima Kashi."
Rezeptionist:"???"
Ich zeige ihm meinen Zettel mit den malaysianischen Ausdruecken... Vielleicht hab ich es ja falsch ausgesprochen...
Rezeptionist lacht: "Oh. I don't speak Malayian. I'm from Sri Lanka."
Ach so! Dann check in halt auf Englisch.
Das Hostel ist super. Das Beste, was ich bisher gesehen habe.

Danach geht es ab in die City. Ich bin gespannt auf das Essen. Sofort in naechste "Restaurant". Halb auf der Strasse, halb ueberdacht.
Ich bestelle "Nasi Lemak"!
Der Koch: "???"
Ok! Also zeige ich ihm den Zettel...
In perfekten Englisch antwortet mir der Koch: "This is a chinesian Restaurant. We don't have malaysian food!"
In welchem Land bin ich eigentlich?????
Egal, Hauptsache was asiatische. Das essen ist lecker und billig. Mit einer Coke kostet es 7,5 Riggit. Das entspricht 1,4 Euro. (1 Euro = 5 Riggit)
Der Taxifahrer hat mir erzaehlt, dass Fussball Sportart Nummer Eins ist. Heute ist Samstag. Also Spieltag. Ich versuche heraus zu bekommen, welches Team von Kl heute evtl. ein Heimspiel hat... Niemand weiss was. In einem Zeitungstand bitte ich den Verkaeufer die Tageszeitung zu checken. Nix!!! Soviel zur Sportart Nr. 1! Immerhin erfahre ich, dass die Liga M-League heisst.
Zurueck im Hostel lerne ich Sam kennen. Er ist Australier und ein mittelmaessiger Fussballprofi, der in der 2. Liga in Polen spielt. Sein Verein hat seit drei Monaten nicht mehr gezahlt. Jetzt ist er hier auf der Suche nach einem neuen CLub. Er klaert mich auf. KL hat keinen Verein in der ersten Liga!!!! KL ist das wirtschaftliche und politische Zentrum von Malaysia. Diese mit Abstand groesste Stadt in Malaysia hat keinen Verein in der ersten Liga des beliebtesten Sports in ganzen Land!!! Das ist wie wenn Paris oder London keinen Erstligaverein haette! Fussball wird hier im Fernsehen geschaut. Besonders beliebt ist die Premier Leauge aus England. An jeder Ecke und in jeder Bar laeuft rund um die Uhr ESPN.
Spaeter gehe ich mnit Sam in eine nahegelegen Bar. Premier League schauen. ManU verliert gegen Bolton 1:0. Sehr gut! Seit dem Champions League Finale von 1999 gegen Bayern hasse ich ManU!!! Danach streifewn wir noch durch die City. Alles ist hier sehr billig. Eine Coke in der Bar 3 Riggt. Aber da ist ein Haken: Eine Dose Bier in einer Bar: 15 Riggit!!! Und dazu noch "Tiger" Bier. Schmeckt nicht besonders gut.
Aber trotz dieses kleinen Rueckschlages bin ich total begeistert von KL und Asien!!!! Afrika war toll, aber das hier ist eine andere, tolle, interessante und aufregende Welt. Ueberall Menschen, Lichter, Buisness, Bars, Restaurants... Die Stadt lebt 24 h!!!! Ich bin doch ein Stadtmensch und fuehle mich hier richtig wohl und die Menschen sind superfreudlich.




23.11.2007 Auf nach Asien!!!






Um acht Uhr sollte mich der Shuttlebus abholen. War natuerlich nicht da... African Time. Aber das war dann auch das letzte Mal, dass ich mit der afrikanischen Unpuenklichkeint Probleme hatte. Bis zum Abflug sind es noch ueber zwei Stunden und der Flug geht ueber Johannesburg, also erstmal ein Inlandsflug. D.h. Check-in bis eine Stunde vor Abflug.
2 Stunden Flug nach Joburg. Dort ein Stunde Aufenthalt dann geht's weiter Richtung Kl.
Ja genau! KL. Das ist die offizielle Abkuerzung fuer Kuala Lumpur! Der Flug dauert ca. 12 Stunden!

Fazit Suedafrika:
Es ist ein tolles Land, dass viel zu bieten hat. Es ist auf jeden Fall eine (oder mehrere) Reise(n) wert! Es garantiert wunderschoene Landschaften und einzigartige Naturerlebnnisse. Die Menschen sind superfreundlich und offen und man bekommt was fuer sein Geld. Es ist halt alles billiger als in Deutschland. Was wirklich Schade ist, ist die Tatsache, dass man staendig eingeblaeut bekommt, wie gefaehrlich es ist und was man zu tun oder nicht zu tun hat. Es ist echt bescheuert, dass man Abends nicht einfach rumlaufen kann, ohne immer im Hinterjkopf zu haben, wer in der Naehe ist und in welchem Viertel man sich aufhaelt. Wenn man abends unterwegs ist, muss man ein Taxi nehmen.




Trotzdem ueberwiegen natuerlich die positiven Eindruecke und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann wieder nach SA reisen werde!

Dienstag, 27. November 2007

22.11.2007 2. Tag Cape Town








Heute ist das Wetter ein wenig besser, aber immer noch nicht gut genug fuer die Seilbahn. Ich beschliesse zu Fuss die Stadt zu erkunden....Im Prinziep eine aehnlich Tour wie mit dem Bus...

Abends besuche ich mit ein paar Deutschen Backpackern und einem deutschen Musiker, der hier lebt, den Bonavista Social Club. Sehr relaxter Laden. Wie klein die Welt ist, stellt sich heraus, als Bettina aus Muenchen und ich feststellen, dass wir eine gemeinsame Bekannte haben. Anna Ramm aus Wallhausen... Sie war in meiner Abistufe und hat mit Bettina zusammen studiert. Christian war schon mal in Asien und gibt mir jede Menge nuetzlicher Tips fuer Malaysia und Thailand. Da geht's morgen hin. Leider! Ich hatte nicht wirklich viel Zeit um Cape Town richtig kennen zu lernen und das Wetter war ja auch mies. Die zwei Hauptattraktionen blieben mir verwehrt. Der Tafelberg und Robben Island. Fuer das beruehmte Gefaengis muss man zwei Tage vorher ein Ticket buchen! Schade! Aber Cape Town ist eine tolle Stadt und so habe ich wenigstens vernuenftige Gruende irgendwann wieder hierher zu kommen!

21.11.2007 Cape Town







Halb acht geht's auf die Suche nach einem neuen Hostel. Das ist hier in Cape Town gar kein Problem. Die Long Street ist die Partystrasse von Cape Town. 3 Km Bars, Restaurant, Shop und jede Menge Hostels. Ich mach es mir einfach und checke im "Long Street Backpacker" ein. Das Wetter heute ist mehr als bescheiden. Damit faellt die Hauptattraktion flach. Auf den Tafelberg zu fahren ist nicht moeglich, da es zu windig fuer die Seilbahn ist. Spaeter erfahre ich, dass man auch hochlaufen kann (Danke Nik). Aber das macht auch keinen Sinn, da der Berg sich hinter einer dicken Wolkendecke versteckt. Der ist genauso feige wie die bloeden Loewen im Krueger-Park! Als entscheide ich mich fuer eine kleine Stadtrundfahrt mit einem "hop on-hop off bus". 2-3 Stunden mit ausfuehrlichen Informationen ueber die verschiedenen Haltepunkte.
Da es aber regnet entscheide ich mich an keiner der Haltestellen auszusteigen und nur Bus zu fahren...
Naja, am Hafen ist dann erst mal Endstation und ich muss bei dem Sauwetter raus! Aber dann ein Stueckchen Heimat! Ich entdecke den Paulaner Biergarten! Nix wie rein. Am Eingang begruesst mich freundlich eine farbige Kellnerin im Dirndl. Naja. Iss hoalt doch a bisserl anders als dahoam. In den letzten Wochen hab ich ja jede Menge verschiedene Sorten Bier getestet, aber das Beste ist dieser Paulaner Weissbier in einem 0,5 er Weizenbierglass. Ein Hoch auf die deutsche Braukunst! Spaeter hoert es auf zu regnen und ich streife durch die Stadt.

Abendessen gibt es heute im "Mama Afrika". Ein Restaurant direkt gegenueber von meinem Backpacker. Das besondere: Hier gibt es eine Fleischplatte mit verschiedenen Sorten: Kudu, Springbock, noch ein anderes antilopenaehnliches Tier , Strauss und Krokodil! Ich war natuerlich gespannt auf das Krokodil. Man sagte mir, es schmeckt wie Fisch. Waere ja nicht so mein Ding. Aber es schmeckt mehr nach Huehnchen und ist von der Konsistenez wie Fisch...
Die anderen Fleischsorten war allesamt superlecker. Das war das Beste, was ich in den letzten Wochen gegessen habe!
Dannach steht EM-Qualifikation auf dem Programm. England reicht daheim ein Unentschieden gegen Kroatien um sich zu qualifizieren. Wir haben das Spiel mit zehn Leuten im Fernsehraum des Backpackers geschaut. Darunter vier Englaender! Wie wahrscheilich alle wissen, haben die Tommy's es NICHT geschafft. Ich konnte meine Freude kaum verbergen. :-) YEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!!!! HAHAHHAHHA! Juhu!!!!!!
Naja, aber wir sind dann doch alle noch zusammen ins naechste Pub gegegangen... Zwecks Voelkerverstaendigung und der ausfuehrlichen Diskusssion warum wir Deutschen beim Fussball immer gewinnen... :-)

Montag, 26. November 2007

20.11.2007 Bungee Jump!!!!







8 Uhr aufstehen. Heute zeigt sich, wer ein Mann ist!!! Auf zu meinem ersten Bugee Jump. Aus dem Tub'n'Axe kommen noch drei Andere mit. Ich hab natuerlich das groesste Maul und erklaere allen, dass ja gar nix passieren kann und man einfach nur runterspringen muss. Noch bin ich ziemlich selbstbewusst und euphorisch.
Alles laueft nach Plan. Anmelden, wiegen, Einweisung. Auf dem Weg zur Bruecke wird mir dann langsam mulmig...
Der Weg zur Bruecke fuehrt ueber ein Gittergeruest. Ich schaue durch das Gitter hinunter. Scheisse!!!
Ich habe keine Hoehenangst, aber 200 m sind verdammt hoch!!!
Zwei Fussballfelder...
hintereinander...
und das ganze nach unten!!!
Meine Euphorie wechselt zu Nervositaet...
Ich fange an zu ueberlegen...
Am Absprungbereich werden nochmal unsere Daten gecheckt. Auf meiner Hand steht dick ud fett mit Edding geschrieben J6. Jump Number 6.
Perfekt. So kann ich mir erstmal die anderen anschauen und noch ein bisschen Zeit schinden. Insesamt sind wir jetzt sieben Springer.

Der Chef von Sprungteam geht seine Liste durch:
"Who is Thomas? You are first!"
Ich: "Whaaaaaaaaaat?????"
Sprungteamchef: "You are first!"
Shit! Shit! Shit! Das geht mir alles zu schnell!!!

Eine Minute spaeter stehe ich einen Meter von der Kante entfernt mit beiden Beiden fest am Seil angebunden. Rechts und links stuetzen mich zwei Leute von Sprungteam waehrend ich zur Kante huepfe....
Panik steigt in mir auf!!!
Ich schaue nach unten!
Anmerkung: Falls ihr irgendwann einmal in eine aehnliche Sitaution kommt: Schaut nicht nach unten!!!!!!!!!!!

Angst! Reine Angst packt mich! Ich weiss, es kann nix passieren. Aber mein ueberaus logisch denkendes Gehirn stuerzt mich in einen tiefen inneren Konflikt. Ich bin jetzt an dem Punkt, wo ich nicht weiter weiss!
Die zwei Leute vom Sprungteam zaehlen runter:
5...
4...
3...
2...
1...
Jump!!!!!!!!!!!
Ich hatte keine Wahl. Ein leichtes Druecken an beiden Schulterblaettern und es geht abwaerts!!!!!!!!!!!!
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!
In den vier Sekunden hab ich nicht viel gedacht! Das Adrenalien schiesst in meinen Kopf! Mit 120 Km/h geht's Richtung Erde! Instinktiv versuche ich mit den Armen meinen Flug zu korrigieren. Sinnlos!

Das Seil stoppt ca. 30 Meter ueber dem Boden und ich kann wieder einen einigermassen klaren Gedanken fassen. Ploetzlich werde ich wieder zurueck in die Hoehe geschleuedert. Kein Plan wo oben und unten ist. Dann wieder freier Fall!!!
Ohohohoho. Ich hab total die Orientierung verloren. Der Vorgang wiederholt sich ein paar Mal und wird immer schwaecher...
Ich bin froh als es vorbei ist! Ein Mitarbeiter von Sprungteam wird abgeseilt. Er bringt mich in eine Sitzposition und wir werden nach oben gezogen.
Auf der Bruecke angekommen und voll mit Adrenalin bin ich uebergluecklich.
Ich bin froh, dass ich gesprungen bin. Wobei ich doch gerne selbst entschieden haette, ob und wann ich springe. Aber es war auf jeden Fall ein einmaliges, atemraubendes, tolles und ueberwaeltigendes Erlebniss! Ich kann es jedem nur empfehlen!
Das Beste ist aber die Zeit nach dem Sprung. Wie gesagt. Man ist einfach nur gluecklich. Das Schoene ist dann, dass nach und nach nur noch glueckliche Leute auf der Bruecke sind. Wir hatten ne tolle Zeit!
Es ist schon elf Uhr und mein Baz Bus wartet schon. Im Bus schauen wir uns alle das Video von meinem Sprung an. Ich werde als Held gefeiert! Wenn die wuessten... :-)
Den Rest von Tag verbringe ich im Bus und komme abends um halb zehn in Cape Town an.
Meine Hostel ist das Mieseste, was ich bisher erlebt habe. Aber egal, ich bin sowieso totmuede und suche mir morgen frueh was Neues...

19.11.2007 Storms River



7.30 Abfahrt Richtung Cape Town. Meine Haltestelle: Storms River. Ich bin schon total aufgeregt! Gegen elf Uhr kommen wir in Storm's River an. Mein Hostel: Tub'n'Axe. Das hatten mir mehrere Backpacker empfohlen. Nach dem Check-in frage ich direkt, wann ich den Bugee Sprung machen kann! Auf der Bruecke ueber den Bloukrans River kann man den hoechsten Bungee Sprung der Welt machen. 216 Meter!!!! 4 Sekunden freier Fall!!!!
Doch wieder eine Enttaeuschung. Der Bus von Tub'n'Axe faehrt nur einmal am Tag zur Bruecke. Morgens um acht. Also wieder einen Tag warten... Ich verbringe den Tag mit Janine und Silke. Zwei Krankenschwestern aus Norddeutschland. Ein bisschen rumwandern und grosse Baeume besichtigen. Aber versuche ich mit zwei Deutschen ins Gespraech zu kommen. Klappt nicht. Zwei superarrogante Jurastudenten. Wenn noch mehr von denen hier in SA rumlaufen, wundert es mich ueberhaupt nicht, dass Deutsche hier keinen so gute Ruf haben! Es geht wieder frueh ins Bett. Morgen ist der grosse Tag!

18.11.2007 Port Elizabeth



Ich versuche mit dem Baz Bus weiter nach Storms River zu fahren. Ich hatte keine Reservierung gemacht... aber ich will nicht allzuviel Zeit in PE verschwenden. Der Bus ist leider voll. Ziehe nicht ueber Los, ziehe keine 4000DM ein...
Also morgen dann nach Storms River. Was es dort Tolles gibt, erzaehl ich euch spaeter. Wenigstens meint es das Wetter gut mit mir. Strahlender Sonnenschein und ich mach mich auf den Weg zur Strandpromenade. Es ist Sonntag und eigentlich sollten alle Geschaefte zu sein. Aber ein paar kleine Supertmaerkte haben auf und am Strand ist die Hoelle los. Jede Menge Verkaufsstaende mit allen meglichen Artikeln. Hauptsaechlich Touristenkram. Ich werde beim Verhandeln immer besser. Ich hab eine "original" 2007er Springbock Rugby Trikot (Nationalmannschaft von SA und Weltmeister) fuer 180 statt 250 Rand erworben... Nach dem Promenadenbummel geht's in Aquarium von PE. ISt schon beindruckend was fuer Tricks die Delphine und Seehunde so drauf haben. Ansonsten das Uebliche. Da ich der einzige Gast im Hostel bin, mach ich mich auf die Stadt auf eigene Faust zu erkunden...

Donnerstag, 22. November 2007

17.11.2007 Durban - PE



Acht Uhr faehrt der Baz Bus hier am Hostel ab. Der Baz Bus holt Backpacker an ihrem Hotel ab und bring sie an das jeweilige Zielhotel auf der Strecke Durban - PE und PE-Cape Town und in die andere Richtung. Abends um zehn Uhr Ankunft in PE! ueber 900 Km. Daher hab ich heute nicht allzuviel zu schreiben. Aufaellig ist lediglich, dass ca. ein Drittel der 20 Fahrgaeste Deutsche sind. Die trifft man hier ueberall! Naja, da kann man nix machen...
Auf der Fahrt kommen wir am aktuellen Wohnsitz von Nelson Mandela vorbei. Eine Festung mitten in der Pampa. Die gehisste Fahne deutet uns an, dass er gerade vor Ort ist. So jetzt hab ich das alte Haus von Mandela gesehen, das Neue und wenn ich in Cape Town bin, seh ich seinen Wohnsitz in der Zeit dazwischen. Robben Island. Das beruehmteste Gefaengnis von SA. Aehnlich wie Alcatraz.

16.11.2007 2. Tag Durban



Am Wetter hier hat sich nichts geaendert. Sauerrei. Mittags mach ich mich mit Jonas aus Kassel auf den WEg zur shopping Mal. Wieder Buecher kaufen und - viel wichtig - eine paar Straussensteaks! Bin gespannt wie es schmeckt. Zum Abendessen gibt es dann Spaghetti, Tomatensosse und Strauss. Lecker, Lecker diese Voegel! Aber ich hab die Steaks ja auch richtig gut gebraten...
Da Morgen Jonas' Geburtstag ist machen wir uns mit Nick aus Kanada auf den Weg in die City von Durban. Nicht unbedingt eine sichere Sache. Aber No Risk, no Fun. Und Fun hatten wir. Wir waren im "Burn". Ein etwas alternativer Club, aber mir vielen netten Einheimischen, Poolbillard, Tischfussball und billigem Alkohol. Ein Shot (Schnaps) kostet 3 Rand. Das sind ca. 30 Cent. Der beliebteste Shot in SA ist der Springbock (wie das Rugbyteam). Gruener Schnaps mit einer Art Baileys. Eine Varinate davon ist der Bob Marley (da ist er wieder...). Das selbe, aber noch ein bisschen roter Schnaps dazu...
Dann haben wir was dummes gemacht. Als wir aus dem Club raus sind, sind wir ziellos durch die Stadt gelaufen, um ein Taxi zu finden. DAS sollte man hier nicht machen!!!!! Wir hatten Glueck und uns ist nichts passiert...

15.11.2007 Auf nach Durban



Morgens um sieben geht es los. Neun Stunden fahrt. Der Bus ist ein Reisebus mit europaeischen Standart. Also eine recht angenehme Reise (im Vergleich zu meinen letzten Busfahrten). Wir passieren die Grenze zu Swasiland und sind zwei Stunden spaeter auch schon wieder raus. Zwei Stempel mehr in meinem Pass. Jeah!
Mein Hostel in Durban ist direkt am indischen Ozean. Allerdings empfaengt mich Durban mit truebem Wetter und Regen. Das haette ich von der Stadt, in der ich fast mal ein Praktikum gemacht haette nicht erwartet! Schade, da ich sowieso nur zwei Tage hier habe. Mein naechster Bus nach Port Elizabeth (PE) geht am Samstag.
Den spaeteren Abend verbringe ich mit zwei Windhouk (namibianisches Bier) am Strand. Und wahrend ich so vor mich hinphilosophiere (ueber den Sinn des Lebens und wie ich die Welt verbessern kann :-)), erlebe ich das absurdeste meiner bisherigen Reise:
Da klaut doch glatt einer zwei Eimer Meerwasser!
Es ist schon ziemlich dunkel und die Laternen an der Promenade werfen nur wenig Licht auf den Strand. Ich liege in einer Duene unterhalb der Promenade. Wie aus dem Nichts taucht dieser Verbrecher mit zwei Eimern Wasser auf. Er ist mit einem schwarzen Taucheranzug getarnt und naehert sich dem Meer. Er stellt die Eimer ab und schaut sich vorsichtig um, fuellt den ersten Eimer, schaut sich wieder um und fuellt dann den zweiten. Kurz darauf verschwindet er im Dunkeln der Nacht... verrueckt!?!
Wer mir die originellste Erklaerung fuer dieses ungwewoehnlich Verbrechen liefern kann, der bekommte eine Extrapostkarte aus Asien (oder einem Land seiner Wahl).
Und um dummen Kommentaren vorzubeugen: Es waren nur ZWEI Windhouk!

14.11.2007 2. Tag Maputo



Heute gibt's nix besonderes zu berichten. Hab das Busticket gekauft, bin durch Maputo gewandert, hab mir an einem Strassenstand zwei Buecher gekauft und mehrere Stunden in Internetcafe verbracht, um die Page auf den "neuesten Stand" zu bringen. Ich haenge ja sowieso zwei Wochen hinterher...

13.11.2007 Zurueck nach Maputo




Um vier Uhr morgens geht der Bus nach Maputo. Die Tortur kennen wir ja schon. Allerdings ist die Fahrt diesmal besser.
1. Ich habe einen Fensterplatz!
2. Der Bus ist besser und neuer als der letzte!
3. Der Bus ist nicht ganz so voll gestopft wie auf der Fahrt von Mapuot hierher. Damals hatte die Fahrraeder, Spielzeug, Elektrogeraete und sogar ein Kloschuessel dabei. Sind halt mal zum Einkaufen in die grosse Stadt.
4. Der Busfahrer iat hoechst talentiert und umkurvt die Schlagloecher und bremst sogar, wenn es holprig wird.
5. Die ersten vier Stunden erspart uns der Fahrer die Musik.
Ich kann kein Bob Marley mehr hoeren. Ueberall in Mosambik wird Bob Marley gespielt! Une in dem Restaurant vom Bamboozies haben die nur eine CD von Ihm!
Wie immer wird der Bus bei jedem Stop von einer Horde Einheimischer umringt die ihre Waren verkaufen wollen.
In Maputo checke ich wieder in Base Backpackers ein. Fast alle Betten sind belegt, aber keiner da. Bin gespannt, wenn ich so treffe...
Ich versuche, ein Busticket nach Durban zu kaufen. Geht aber nicht, weil der Bus erst in 2 Tagen faehrt und man das Ticket erst einen Tag vorher kaufen kann. In den naechsten Tagen ist viel Busfahren angesagt. Von hier nach Kapstadt sind es ueber 2000 Km. Und mein Flug geht schon in 10 Tagen...

12.11.2007 4. Tag Tofo



Buisness as usual... Strand, Sonne, Meer.
Ich haenge die meiste Zeit mit Graig und Elli rum. Ein Schotte und eine Spanierin. Sie haben sich vor neun Monaten in Indien kennengelernt und vor fuenf Monaten auf Bali geheiratet! Verrueckte, aber nette und lustige Leute.

Mittwoch, 21. November 2007

11.11.2007 Inhambane





Die naechst groessere Stadt in der Naehe von Tofo ist Inhambane. Tofo selbst ist nur ein Dorf ohne Geldautomat usw. Wenn man als Geld haben will muss man nach Inhambane. Die 20 km faehrt man mit dem oeffentlichen Buss, der um 11 Uhr fahren sollte, aber erst um zwoelf faehrt. African Time! Fahrtzeit: 40 Minuten.
Es ist Sonntag und dementsprechend nicht viel los. Das ist auch gut so, denn man wird nicht von Haendlner und Kindern belaestigt. Wirklich viel zu sehen gibt es hier nicht. Viele alte, bunte und heruntergekommene Haeuser. So aehnlich stelle ich mir Kuba vor. Dazu kommt aber noch, dass hier super viele gelbe oder blaue Haeuser stehen. Das ist nicht nur hier so, sondern auch in jedem Dorf oder Anhaeufung von Haeusern. Die zwei fuehrenden Telekomunikationsunternehmen Vodacom und Mcel malen hier alles in ihren Farben an, was als Werbeflaeche eignet!
Der Bus zurueck faehrt wie gewohnt mit einer Stunde Verspaetung ab... Abends das ueblich Programm. Karten spielen neue Leute kennenlernen und quatschen. Und natuerlich die lokalen Biersorten testen. Manica ist ganz in Orndung. 2M auch. Aber Laurentino (oder so aenhlich) ist ekelhaft. Ich hab es nicht geschafft, die Dose leer zu trinken. Und dass will schon was heissen!

10.11.2007 2. Tag Tofo



Heute steht eine Seasafari auf dem Programm. Sprich man wird mitten im Meer mit einer Taucherbrille und Schnorchel ausgesetzt und taucht dann mit den Tierchen dort. Allerdings ist mir was passiert, womit ich nicht erwartet habe...
Als ich ins Wasser bin und durch den Schnorchel atmen wollte, hab ich Panik bekommen und musste sofort wieder hoch... Scheisse!
Hab's dann noch ein paar Mal probiert. Immer das selbe...
Also Schnorchel ab und einfach tauchen. Das hat dann super geklappt. Hab einen Manta gesehen und bin neben einem Walhai getaucht. Es ist ein unglaubliches Gefuehl neben einem solchen Riesen zu schwimmen. Walhai sind Haie, aber Planktonfresser. Sie werden bis zu acht Meter lang. Eigentlich verhalten die sich wie Elefanten. Ihnen ist alles egal. Graziel gleiten sie langsam durch's Meer und kuemmern sich nicht um die zehn Leute, die um sie herum schnorcheln...
Delphine waren dann auch noch da. Aber nicht direkt bei uns. Der Rest vom Tag war dann nur noch faul in der Sonne liegen...
Abends hab ich mir einen griechischen Salat bestellt. Leider waren keine Oliven und Fetakaese drauf. Was macht denn einen griechischen Salat aus???? Naja, aber ihr wisst ja was ich vom Essen hier in Mosambik halte.