Morgens um sieben geht es los. Neun Stunden fahrt. Der Bus ist ein Reisebus mit europaeischen Standart. Also eine recht angenehme Reise (im Vergleich zu meinen letzten Busfahrten). Wir passieren die Grenze zu Swasiland und sind zwei Stunden spaeter auch schon wieder raus. Zwei Stempel mehr in meinem Pass. Jeah!
Mein Hostel in Durban ist direkt am indischen Ozean. Allerdings empfaengt mich Durban mit truebem Wetter und Regen. Das haette ich von der Stadt, in der ich fast mal ein Praktikum gemacht haette nicht erwartet! Schade, da ich sowieso nur zwei Tage hier habe. Mein naechster Bus nach Port Elizabeth (PE) geht am Samstag.
Den spaeteren Abend verbringe ich mit zwei Windhouk (namibianisches Bier) am Strand. Und wahrend ich so vor mich hinphilosophiere (ueber den Sinn des Lebens und wie ich die Welt verbessern kann :-)), erlebe ich das absurdeste meiner bisherigen Reise:
Da klaut doch glatt einer zwei Eimer Meerwasser!
Es ist schon ziemlich dunkel und die Laternen an der Promenade werfen nur wenig Licht auf den Strand. Ich liege in einer Duene unterhalb der Promenade. Wie aus dem Nichts taucht dieser Verbrecher mit zwei Eimern Wasser auf. Er ist mit einem schwarzen Taucheranzug getarnt und naehert sich dem Meer. Er stellt die Eimer ab und schaut sich vorsichtig um, fuellt den ersten Eimer, schaut sich wieder um und fuellt dann den zweiten. Kurz darauf verschwindet er im Dunkeln der Nacht... verrueckt!?!
Wer mir die originellste Erklaerung fuer dieses ungwewoehnlich Verbrechen liefern kann, der bekommte eine Extrapostkarte aus Asien (oder einem Land seiner Wahl).
Und um dummen Kommentaren vorzubeugen: Es waren nur ZWEI Windhouk!
1 Kommentar:
Hey Thomas, Steffi "Erin Brokovich" Lörz' Lösungsversuch:
Der Mann in der Verkleidung war ein Umweltforscher, welcher mitbekommen hat, dass illegale Giftstoffe von der Pommesbude neben dem Strandabschnitt ins Meer geleitet werden, um anfallende Entsorgungskosten zu sparen. Und da es tagsüber ja viel zu gefährlich für den Umweltschützer ist, Proben zu entnehmen - die Mafia vor Ort macht keine Gefangenen - ist er in einer Nacht und Nebelaktion tollkühn an den Strand um seine beiden Eimer mit Proben des Meerwassers zu füllen und anschließen noch in seinem Labor zu analysieren. Fazit: Der Strand ist seit zwei Tagen geschlossen, da folgende Giftstoffe festgestellt wurden: Windhoukschaum, der zu argen Halluzinationen führen kann.
Steffi hätte gerne ein Perlenarmband, mit Karten kann man hier nicht so angeben. Adresse: Benjamin-Franklin-Str. 14, 55122 Mainz.
Gruß
Chribl ... und Steffi :-)
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